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Künstliche Intelligenz – Die große Verheißung

STATUS QUO: Call for Paper IST ABGESCHLOSSEN UND 24 AUFSÄTZE KONNTEN AUSGEWÄHLT WERDEN.

... und wir freuen uns, Anfang 2021 einen Sammelband mit Aufsätzen von Daniel Dennett, Nadine Schumann & Yaoli Du, Hans Zillmann, Michael Meyer, Jan Tobias Fuhrmann, Christian Freksa, Daniel Wenz, Christoph Merdes,   Mathias Gutmann & Marie-Claire Haag & Christian Wadephul, Walther Zimmerli, Hans‐Jörg Kreowski & Wolfgang Krieger, Elektra Wagenrad, Dieter Mersch, Gergana Vladova & Sascha Friesike, Sybille Krämer, Rico Hauswald, Thomas Weiß, Reinhard Kahle, Uwe Engel & Holger Schultheis, John Michael, Hendrik Kempt, Ophelia Deroy und Catrin Misselhorn zu veröffentlichen.

Strasser, Anna; Sohst, Wolfgang; Stapelfeldt, Ralf; Stepec, Katja [Hrsg.] (2021): Künstliche Intelligenz – Die große Verheißung, Reihe: MoMo Berlin Philosophische KonTexte Bd. 8, xenomoi Verlag, Berlin.

Inhaltsverzeichnis

Vorwort der Herausgeber*innen

Einleitung zum Teil 1: Katja Stepec: Der Begriff der Intelligenz

  • Daniel Dennett: Turings seltsame Umkehrung der Argumentation. Was uns Darwins Evolutionstheorie über Künstliche Intelligenz verrät.
  • Nadine Schumann & Yaoli Du: Grenzgänge: Von Menschen zu smarten Maschinen - und zurück?
  • Hans Zillmann: Künstliche Subjektivität? – Eine Analyse anhand der neurowissenschaftlichen Subjektbeschreibung Antonio Damasios.   
  • Michael Meyer: Die Frage nach der Weltoffenheitmaschine. Drei Probleme bei einer möglichen Erschaffung einer künstlichen Intelligenz.           
  • Jan Tobias Fuhrmann: Strukturkonservative Algorithmen: Künstliche Intelligenz als Kommunikationsproblem.
  • Mathias Gutmann, Marie-Claire Haag, Christian Wadephul: Verheißung, Verdammung oder einfach ein Selbstmissverständnis? Sprachkritische Überlegungen zum Umgang mit KI und ihren Beschreibungen.
  • Christian Freksa: KI und Kognition.
  • Daniel Wenz: Künstliche Intelligenz in mathematischen Beweisen und das Problem der Erklärbarkeit.        
  • Christoph Merdes: Können Maschinen moralisch handeln?
  • Walther Ch. Zimmerli: Künstliche Intelligenz und postanaloges Menschsein Entstehung, Entwicklung und Wirkung eines realen Mythos.

Einleitung Teil 2:  Ralf Stapelfeldt: Grenzen und Folgen Künstlicher Intelligenz

  • Hans-Jörg Kreowski & Wolfgang Krieger: Künstliche Intelligenz – „künstlich“ Ja, „Intelligenz“ wohl kaum.
  • Elektra Wagenrad: Das clevere Pferd Hans und die Blackbox der KI.        
  • Dieter Mersch: Vorbemerkungen zu einer Kritik algorithmischer Rationalität. Denken, Kreativität und Künstliche Intelligenz.   
  • Gergana Vladova & Sascha Friesike: Irren bleibt menschlich: Wieso falsche Entscheidungen für uns so wichtig sind und welche Rolle künstliche Intelligenz dabei nicht spielen kann.
  • Sybille Krämer: Nüchtern bleiben! Künstliche Intelligenz jenseits des Mythos.
  • Rico Hauswald: Digitale Orakel? Wie künstliche Intelligenz unser System epistemischer Arbeitsteilung verändert.
  • Thomas Weiß: Künstliche Intelligenz – eine marxistische Betrachtung.
  • Reinhard Kahle: Wozu (ver)führt uns die neue KI?
  • Uwe Engel & Holger Schultheis: KI assistiert, der Mensch entscheidet. Ergebnisse der ersten Runde des Delphi-Surveys ‚Blick in die Zukunft. Wie künstliche Intelligenz das Leben verändern wird‘.   
  • John Michael: Interaktionen mit Robotern – Wie verbindlich kann das sein?      
  • Hendrik Kempt: Zwischenmenschlichkeit für Maschinen.
  • Ophelia Deroy: Rechtfertigende Wachsamkeit gegenüber KI.     
  • Catrin Misselhorn: Grundsätze der Maschinenethik.

Resümee: Anna Strasser: Kann Intelligenz Großes verheißen – selbst wenn sie nur künstlich ist?

 

 

DEADLINE 1.4.2020: Abstract mit max. 1000 Wörterv (Pdf- oder Worddokument) + kurze biographische Notiz an KI-Sammelband@xenomoi.de

Unter dem Schlagwort ‚Künstliche Intelligenz‘ (KI) werden diverse technische Neuerungen sowie ihr Einfluss auf unsere Gesellschaft verhandelt. Eine wachsende Anzahl von Produkten der sozialen Robotik mit künstlicher Intelligenz werden heute in der Industrie, im Transportwesen, im Gesundheitswesen, im Militär, im Bildungswesen und bei Kinderspielzeug eingesetzt. Obwohl der Umgang mit solchen Produkten oft alltäglich ist, scheint bis heute weder klar, was eigentlich unter ‚künstlicher Intelligenz‘ verstanden werden soll, noch können wir auf eine klare Definition des Begriffes von natürlicher Intelligenz zurückgreifen.

Ziel dieses Sammelbandes ist es, verschiedene Perspektiven bezüglich einer begrifflichen Bestimmung des Konzeptes ‚Intelligenz‘ als auch eine Abschätzung der Chancen und Grenzen künstlicher Intelligenz und nicht zuletzt auch eine Einordnung von Risiken und möglichen gesellschaftlichen Veränderungen zusammenzutragen. Dafür schlagen wir mögliche Fragestellungen in zwei Themenbereiche vor, wobei die Themenauswahl sich nicht notwendigerweise darauf beschränken muss:

(1)  BEGRIFFSBESTIMMUNG / UNTERSCHIED MENSCH - MASCHINE / GRENZEN KÜNSTLICHER INTELLIGENZ

  • Wie lassen sich verschiedene Aspekte von Intelligenz differenzieren? (berechenbar, emotional, sozial, räumlich, quantitativ, qualitativ)
  • Welche Aspekte von Intelligenz können in künstlicher Intelligenz nicht realisiert werden? (Intuition, Emotionen, soziale Intelligenz, symbolische Kommunikation, Handlungsfähigkeit, neue Formen sozialer Agenten, moralische Handlungsfähigkeit, Intentionalität, freier Wille)
  • Wie kann man Maschinen mit künstlicher Intelligenz sowohl von Menschen oder Tieren mit natürlicher Intelligenz als auch von nicht-intelligenten Maschinen (Artefakten) abgrenzen?
  • Was sind die hinreichenden und notwendigen Bedingungen für die Zuschreibung von künstlicher Intelligenz? (schwache versus starke KI-These)

(2)  FOLGEN KÜNSTLICHER INTELLIGENZ

  • Kann unser Verständnis von Sozialität über die Biologie hinausgehen?
  • Brauchen wir soziale Normen für den Umgang mit künstlichen Systemen?
  • Werden Ermessensspielräume radikal verändert, wenn künstliche Systeme zu Entscheidern werden?
  • Wie können sich Menschen durch Integration künstlicher Intelligenz verändern? (Trans-/Posthumanismus)

Formales:

  • Die Beiträge werden in deutscher Sprache erbeten und sollten auch für den nicht akademisch vorgebildeten Leser verständlich sein.
    Geplant ist ein zweistufiges Verfahren: Erst Einsendung eines ausführlichen Abstracts (max. 1000 Wörter), nach dem Reviewprozess erfolgt die Bitte um die Einsendung eines vollständigen Aufsatzes.
  • Veröffentlicht wird dieser Sammelband bei dem Verlag Xenomoi in Berlin (https://www.xenomoi.de/).
  • Die Aufsätze können in der Länge variieren von kürzeren Beiträgen von nur ein paar Seiten bis hin zu Forschungsartikeln (maximal 8000 Wörter inklusive Zitate und Referenzen).
  • Einsendungen bitte als Pdf- oder Worddokument mit einer kurzen biographischen Notiz an: KI-Sammelband@xenomoi.de

 

Timeline:

      Deadline für Abstracts: 1.4.2020.
      Aufforderung zur Einsendung des vollständigen Papers: 1.5.2020
      Deadline für vollständige Papers: 1.9.2020
      voraussichtliche Veröffentlichung: Anfang 2021

Bitte kontaktieren Sie uns bei Fragen oder Anregungen unter KI-Sammelband@xenomoi.de